Sonntag, 22. Januar 2012

Er fehlt mir.

Felix – mein kleiner Kater, er fehlt mir. Seit Donnerstag ist er weg, tot. Eine Krankheit nahm ihn mir. Und mir geht es seitdem nicht gut, ich weine jeden Tag, auch jetzt gerade in diesem Moment als ich diese Zeilen schreibe. Manch einer wird sicher schmunzeln – er war ja „nur“ ein Haustier. Für mich aber war es MEIN Katzenkind, MEIN Felix, MEIN Mitbewohner. Nur langsam schaffe ich es, alles wegzuräumen, das Katzenklo, die Futternäpfe, die Transportbox. Alles ist so komisch wenn ich heim komme, so anders, so leer. Dort, wo sonst Felix stand und mich begrüßte, wenn ich abends heim kam, steht heute keiner. Keiner, der mich anbettelt, weil der Futternapf leer ist, keiner der auf Leckerlies hofft, keiner, der mir um die Beine streicht, keiner der mich den Alltag vergessen lässt und sich einfach frech auf die Tastatur vom Laptop setzt wenn ich mal wieder viel zu lange daran sitze.
Vielleicht wird man so wenn man alleine lebt, dass das Haustier dann so wichtig wird. Aber so soll es ja auch sein, dass man sich gut um das Tierchen kümmert, es lieb hat. Und eben auch darum trauert, wenn es nicht mehr ist. So wie ich es grade tue. Du fehlst mir kleiner Felix.

Sonntag, 1. Januar 2012

Happy new year

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein gesundes neues Jahr!

Samstag, 24. Dezember 2011

Das dreizehnte Dorf von Romain Sardou

Als ich das erste Mal zufällig auf den Klappentext des Buches gestoßen bin, fand ich sofort, dass ich dieses Buch haben muss. Es klang sehr spannend, wenngleich ich sonst eher weniger für historische Romane zu haben bin. Aber Rätselhaftes, dass im Mittelalter in einem vergessenen Dorf passiert – nun das sprach mich doch gleich an, machte neugierig. Also kam das Buch auf die Liste derer, die ich haben musste.

Das-dreizehnte-Dorf

Irgendwann fand ich es dann auch ziemlich günstig in einem Onlineshop und nun, nachdem ich es gelesen habe, kann ich sagen: ich habe mir irgendwie doch mehr erhofft von dem als temporeicher Thriller angepriesenen Buch. Irgendwie zog es mich nicht so richtig in den Bann wie gehofft. Ich habe zweifellos schon Bücher gelesen, die mich weniger fesselten und es ist ein Roman, den ich für mich persönlich mit *ok* bewerten würde. Was genau mich hier aber dennoch nicht so fesselte, kann ich gar nicht genau sagen. Aber manchmal ist es ja so, dass man liest und dabei so fasziniert von der Geschichte ist, dass man Raum und Zeit vergisst. Das war hier nicht der Fall – vielleicht liegt es ja daran, dass ich eben zu selten historische Romane lese und eher ein Freund von Zeitgenössischem bin. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich ein wenig verwirrt war ob der vielen Namen der Protagonisten. Da das Buch im Südosten Frankreichs spielt, sind natürlich auch die Hauptpersonen Franzosen mit sicherlich für das Mittelalter typischen französischen Namen. Aber Chuquet, Corentin Tau und all die anderen sind nun nicht die üblichen Namen, die ich mir leicht merke. Und habe ich dann mal zwei, drei Tage keine Zeit zum Lesen gehabt, habe ich mich sicherlich auch dadurch bedingt nur wieder schwer ins Buch reingefunden.
Alles in allem ist es kein schlechtes Buch, auch wenns mich persönlich nicht vom Hocker gerissen hat. Wie gesagt, die Geschichte an sich ist spannend, schafft man es auch mal ne Stunde am Stück zu lesen, ist man dann ja auch gut in der Geschichte drin. Und für jemand, der eh gern historische Romane liest, wird er sich mit dem Roman sicherlich schnell anfreunden. Ich habe aber für mich erkannt, dass ich doch lieber zu aktuellen Geschichten tendiere. :-)

Daten:
Titel: Das dreizehnte Dorf
Autor: Romain Sardou
ISBN: 978-3453470170
Preis: 8,95 €

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Ein bisschen wie früher

Am Wochenende hatte ich mich mal spontan bei meinen Eltern einquartiert. Mir ging es nicht so gut und irgendwie war das Bedürfnis da, nicht allein in meiner Wohnung zu sein, sondern bei Mutti. Also zog ich für zwei Tage mit Kater und Bettzeug wieder in meinem alten Zimmer ein. Na ja von dem ist natürllich ausser drei Wandregalen nichts mehr von damals da. Damals, das war vor zwei Jahren, als ich in meine Wohnung zog. Und nun, zurück für zwei Tage. Auch wenn das Zimmer eben nicht mehr so aussieht, andere Möbel drin stehen, die Wände eine andere Farbe tragen, war es doch irgendwie vertraut. So als ob ich nie weggewesen wäre. Die Geräusche wenn jemand die Rollos nach oben zog, wenn jemand zur Haustür rein kam, wenn jemand die Treppe runter ging, alles so wie vor meinem Auszug. Ich glaube, es tat ganz gut für diese kurze Zeit mal wieder zurückzureisen.
(Auch wenn das alte Heim ja nicht wirklich weit weg vom neuen ist.)

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Krank

Ist der Kater krank, gehts auch der Claudi schlecht.

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