Mittwoch, 13. Juli 2011

Nelson DeMille „Das Spiel des Löwen“

Nelson DeMille „Das Spiel des Löwen“

Worum geht es? - John Corey ist Expolizist und entscheidet sich, doch noch einmal zurück in den Dienst zu kehren. Er wird von einer FBI-Sondereinheit engagiert, die vor allem gegen Terroristen aus dem Nahen Osten vorgeht. Zum neuen Job dazu bekommt er auch eine junge, attraktive Kollegin – Kate Mayfield. Das „versüßt“ John die Rückkehr natürlich, doch lange kann er sich nicht mit seiner neuen Kollegin beschäftigen. Der erste Fall naht. Der Funkkontakt zu einem Flugzeug bricht ab. In der Maschine sitzt der Terrorist Assad Khalil, genannt „Der Löwe“, der von Paris nach New York überführt werden muss. Als die Maschine dann doch landet, machen die Beamten einen schreckliche Entdeckung, alle Passagiere sind tot und Khalil verschwunden. Die Jagd nach dem Löwen beginnt, doch der spielt nach seinen Regeln.....

Das-Spiel-des-Loewen

Meine Einschätzung: Am Anfang dachte ich: Oha 900 Seiten, ob mir das nicht zu langweilig wird? Aber ich muss sagen, ich hab zu keinem Zeitpunkt das Bedürfnis gehabt, das Buch wegen Langeweile aus den Händen legen zu müssen. Im Gegenteil, ich habe es echt ungern beiseite gelegt, hätte manchen Abend weiter lesen können, aber ab und an muss man ja auch mal schlafen ;-) . Der Schreibstil hat mir gefallen – ich muss dazu sagen, es ist das erste Buch von Autor DeMille, das ich gelesen habe, somit kann ich an dieser Stelle nicht beurteilen, ob alle seine Bücher so flüssig geschrieben sind. Dieses hier aber in jedem Fall. Vielleicht las es sich auch so gut, weil es immer wieder zwischen den Akteuren wechselt, heißt: mal kommen einige Kapitel, in denen es um den Terroristen geht, um seine familiären Hintergründe, sein Vorhaben, sein Denken. Schon allein mal so einen Einblick zu bekommen, fand ich wirklich interessant. Dann wechselt es wieder zu den FBI-lern Mayfield und Corey, man ermittelt mit ihnen und verfolgt den Terroristen, gepaart mir sehr viel Wortwitz. Es ist also nicht „nur“ ein Roman, sondern auch ein bisschen was zum Schmunzeln dabei, eben genau dann wenn aus der Sicht von Expolizist Corey geschrieben ist. Alles in allem, ein wirklich gutes Buch, in dem bis zum Schluss die Spannung aufrecht erhalten wird. Kurzum: ich kann es nur weiter empfehlen.

Stammdaten: Nelson DeMille „Das Spiel des Löwen“. Verlag Ullstein, ISBN: 3548252486. Preis: 9,95 Euro

Freitag, 24. Juni 2011

Akku leer

Ich suche gerade das Ladegerät an dem ich mich selbst anstöpseln kann. Mein Akku wird immer leerer, die Arbeit immer mehr. norp. Brauche dringend mal frei. Wirklich jetzt. Sollte mich darum kümmern, dringend, also um einen freien Tag.

Sonntag, 12. Juni 2011

„Wilde Orchideen“ von Jude Deveraux

„Wilde Orchideen“ von Jude Deveraux

Ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich auf den Roman aufmerksam geworden bin, aber das ist ja auch egal. Zum Inhalt heißt es auf der Buchrückseite: „Cole Creek, North Carolina, 1979: Eine junge Frau, schön, sanft und beliebt, wird gesteinigt. Die Täter: Brave Bürger des kleinen Ortes. Ihr Motiv: Eifersucht und Missgunst. Die Anklage: Angeblich hatte die junge Frau ein Verhältnis mit dem Teufel.
2001: Der Schriftsteller Ford Newcombe hört von der grausamen Geschichte und mietet sich in Cole Creek ein. Aber er stößt auf eine Mauer des Schweigens. Und seine junge Assistentin Jackie Maxwell merkt bald, dass sie eine rätselhafte Verbindung zu diesem Ort hat. Eine Verbindung, enger als ihr lieb ist....“

Wilde-Orchideen

Meine Einschätzung: Ich fand das Buch klasse und spannend zu lesen. Natürlich zieht Ford Newcombe als bekannter Schriftsteller in dem kleinen Dorf die Aufmerksamkeit auf sich, es spricht sich natürlich schnell herum, wenn so eine Berühmtheit in so einem kleinen Ort absteigt und so ist in seinem Haus immer viel Besuch. Was natürlich den Vorteil hat, dass Ford Newcombe schnell an Informationen zu dem rätselhaften Vorfall aus dem Jahr 1979 kommt. Aber die Steinigung der jungen Frau bleibt nicht das einzig Verwunderliche. Auch in der Neuzeit passiert einiges, das vielleicht sogar mit dem Vorfällen von damals in Verbindung stehen könnte..... Ob es aber für das Buch, was Newcombe schreiben will, ausreicht? Es bleibt jedenfalls durchweg spannend auf den 447 Seiten und bis zum Schluss ist unklar, was hinter der rätselhaften Verbindung steckt, die Jackie spürt, wer die Tote aus dem Jahr 1979 war und vor allem, wo die wilden Orchideen stehen.
Ich kann nur sagen, ich hab das Buch wirklich gern gelesen und kann es nur weiter empfehlen.

Stammdaten: Verlag Weltbild Taschenbuch, ISBN: 978-3-89897-794-4, Seiten: 447

Donnerstag, 2. Juni 2011

„Drängel-Engel“

Ich dachte immer, der A*DAC wird auch „Die gelben Engel“ genannt. Nun ja, seit gestern Abend jedenfalls sind es bei mir die „Drängel-Engel“. Zumindest der eine, der mich gestern scheinbar liebend gern von der Straße geschoben hätte. Ja es tut mir ja leid, dass ich in der Stadt nicht mit 100 km/h durchgebrettert bin, sondern mich an die erlaubten 50km/h gehalten habe. Und das ich den Kreisel nicht mir Vollgas durchfahren habe. Aber muss man deswegen gleich sooooo dermaßen auffahren, dass ich die Barthaare des Fahrers hinter mir zählen konnte? Und muss man dann auch noch Lichthupe geben und hupen, nur weil ich – welch Untat – abbremste, als ich abbiegen wollte. Eine Taktik isses jedenfalls, die Leute so sehr zu nötigen, dass sie das Auto vor Schreck vielleicht noch in den Graben lenken und haha, der Abschlepper ist ja dann ruck zuck zur Stelle.

Donnerstag, 19. Mai 2011

"Tote Finnen essen keinen Fisch" von Björn Ingvaldsen

Ich habe das Buch "Tote Finnen essen keinen Fisch" bei einer Testlesekation von Lovelybooks
gewonnen. Mitgemacht habe ich, weil ich den Klappentext einfach so herrlich fand und dachte, dass ist sicher ein lustiges Buch. Zum Inhalt heißt es auf der Buchrückseite: "Auf der kleinen norwegischen Insel Hogna sind sich die Junggesellen einig: Frauen müssen her, und zwar so viele wie möglich. Ein Festival soll heiratswillige Damen anlocken, und ein Zugpferd ist auch schnell gefunden: Es ist kein Geringerer als Robbie Williams! Der Megastar sagt tatsächlich zu, doch damit gehen die Probleme erst richtig los...."

Tote-Finnen


Meine Einschätzung: Nun ja ich muss sagen, ich hatte mir mehr erwartetet vom Buch. Als ich den Klappentext las, habe ich gedacht, dass ich aus dem Lachen nicht mehr raus kommen werde, eben so wie es auf der Buchrückseite auch heißt. Aber dem war leider nicht so. Ich muss ehrlich zugeben, ich habe mich durch die ersten 50 Seiten aber etwas durchkämpfen müssen. Der Einstieg plätschert so dahin und ich habe immer wieder auf die versprochenen Kalauer gewartet. Aber sie kamen nicht. Ok, das Buch ist jetzt nicht so trocken, dass ich beim Lesen eingeschlafen wäre – so schlimm ist es wirklich nicht. Aber wenn man eben was anderes erwartet, muss man sich erst ein mal arrangieren, dass es doch etwas anders ist. Das habe ich dann auch getan und dem Buch eine Chance gegeben. Nach etwa 100 Seiten bin ich dann doch irgendwie „warm geworden“ mit der Lektüre. Und die Geschichten, die die Protagonisten darin erleben sind schon skurril und ich musste das ein oder andere mal Schmunzeln oder ungläubig mit dem Kopf schütteln. Denn so viele Überraschungen, die Monica (die Hauptperson) darin erlebt, gehen echt auf keine Kuhhaut. Und nachdem ich so im Lesen war, wollte ich dann doch das Buch nicht mehr weglegen, weil ich gespannt war, wie es ausgeht.

Fazit: Ich kann also sagen, nachdem es anfangs so dahin plätscherte und ich mich dann arrangiert habe, das die großen Lacher nicht kommen werden, liest es sich ganz gut. Es ist leicht geschrieben und sicher eine gute Lektüre für den Sommer, die mich dann doch das ein oder andere Mal zum Grinsen brachte.

ISBN: 9783462042818
Preis: 8,95 Euro
Kiwi-Verlag

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