Dienstag, 4. Dezember 2012

Oliver Bottini „Mord im Zeichen des Zen“

Mord-im-Zeichen-des-Zen

Die Geschichte beginnt ganz kurios: Denn in einem kleinen Ort bei Freiburg taucht plötzlich inmitten eines Schneetreibens ein asiatischer Mönch auf. Das an sich wäre nichts Ungewöhnliches. Aber der Mönch trägt nur eine Robe und Sandalen. Alle schauen ihn an, alle wundern sich ob des Aufzugs und keiner kennt ihn, keiner weiß, wohin er gehen will, geschweige denn woher er kommt. Nur eins ist sicher: er ist auf der Flucht und hat zudem eine Wunde am Kopf. Und an dieser Stelle kommt die Hauptprotagonistin des Buches ins Spiel: Hauptkommissarin Louise Boni. Sie ist bei der Freiburger Kripo und wird von ihren Vorgesetzten beauftragt, herauszufinden, was den Mönch antreibt. Das versucht sie auch, kommt aber nur mäßig voran. Dann passiert ein furchtbares Verbrechen – und Louise ist mittendrin. Nun hat sie nicht nur mit sich selbst und ihrer Alkoholsucht zu kämpfen, sondern muss sich auch noch gegen Kollegen durchsetzen, die ihr direkt und indirekt die Schuld an dem Verbrechen geben. Ob es ihr dennoch gelingt, die Ermittlungen voranzutreiben? Und ob ihr der persönliche Kampf mit sich und der Sucht gelingt? Nun, das sei an dieser Stelle nicht verraten – ein bisschen Spannung soll ja erhalten bleiben. :-)
Wohl aber sei verraten, dass es sich um ein sehr spannendes Buch handelt, bei dem eben nicht nur die Mordermittlungen im Vordergrund stehen, sondern auch die persönlichen Probleme beleuchtet werden, mit denen Louise Boni hadert. Beides ist sehr ausgewogen, es ist (zum Glück) nicht so, dass die privaten Dinge in den Vordergrund gerückt werden – und das finde ich gut. Die Schreibe von Autor Oliver Bottini gefällt mir ebenfalls sehr. Alles in allem kann ich sagen: ein lesenswertes und durchweg spannendes Buch, bei dem garantiert keine Langeweile aufkommt.

Oliver Bottini „Mord im Zeichen des Zen“
Kriminalroman
Deutscher Krimi Preis
Fischer-Verlag
ISBN: 978-3-596-16545-2
Preis: 8,95 Euro

Sonntag, 2. Dezember 2012

Konnte nicht widerstehen

Heute war verkaufsoffener Sonntag in der Stadt, noch dazu Advent in den Höfen. Ich nutzte also die Chance, dass ich frei hatte und schlenderte durch die Stadt. Am Buchladen konnte ich dann nicht vorbeigehen, auch wenn ich wusste, dass es nicht gut ausgehen wird - also für den Geldbeutel meine ich. Auf zwei Bücher konnte ich mich letztlich beschränken, auch wenn ich viiiieeeeel mehr hätte mitnehmen können.

Donnerstag, 29. November 2012

Dem Wetter sei Dank.

Zum Glück regnet es, so komme ich nicht in Versuchung irgendetwas draussen zu machen, beispielsweise im Garten der Eltern zu werkeln. Nein, so erledige ich Wege bei Versicherung und Bank - denn da sitze ich lieber und warte, wenns regnet als wenn es draussen schön ist. Und danach kuschle ich mich danach auf der Couch ein, eine Tasse Tee dazu und während der Regen ans Fenster prasselt, lese ich im aktuellen Buch. Und komme so meinem Wochenziel Seite für Seite näher. Nun sind es nur noch 150 Seiten und drei Tage, macht pro Tag 50 Seiten. Kein Ding, wenns Wetter so bleibt.

Dienstag, 27. November 2012

Zeit zum Lesen

Tag zwei meines Urlaubs und ich habe schon jetzt mehr Seiten in meinem aktuellen Buch gelesen, als in den letzten Wochen zusammen - einfach weil ich die Zeit dazu habe.
Mal sehen ob ich mein selbstgesetztes Ziel von einem Buch pro Woche schaffe.

Sonntag, 21. Oktober 2012

Urlaub mit Papa

Die Mama war im Urlaub mit dem Papa und die Tochter (ich) gab ihr das ebenso klingende Buch von Dora Heldt mit.
Ihr Urteil: Witzig, liest sich toll.
Und dann sagt sie so nebenbei: Vati hats auch gelesen, er hat noch ein paar Seiten offen.
Und ich traue meinen Ohren nicht: Der Papa liest. Nicht das er nicht lesen kann, natürlich kann er das. Aber zu einem Buch greift er doch eher selten. Es geschehen eben noch Zeichen und Wunder.

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