Samstag, 11. Februar 2012

Ich dachte ich hör nicht richtig

Gestern Abend im K*aufland. Sitzt die unfreundlichste Kassiererin dort, die sie haben. Diese Frau kann nie guten Tag sagen, zieht immer eine -tschuldigung- Fresse, kassiert ab und scheint froh zu sein, wenn ja nie einer zu ihr kommt. Gestern Abend jedenfalls unterhält sie sich dann lautstark mir ihren Kolleginnen über drei Kassen hinweg und meint, dass ja nachher wieder die - ich zitiere "Polacken" kommen vom "Schlachter" (gemeint sind Polen, die im Schlachthof der Stadt arbeiten).
Ich dachte ich hör nicht richtig. Redet man so über seine Kunden, in solch einem abfälligen Ton, noch dazu im Beisein von anderen Kunden? Die sollte mal nachdenken - nicht nur, dass auch diese Leute ihrer Arbeit nachgehen, die mit Sicherheit keine leichte ist, sie verdienen genauso ihr Geld wie besagte Kassiererin und dürfen ja wohl einkaufen wo sie möchten. Und noch viel entscheidender ist doch, dass sie ihr Geld in genau diesen Supermarkt bringen und damit ja auch dafür sorgen, dass diese mega-unfreundliche Frau einen Job hat.

Montag, 6. Februar 2012

Kundendienst

Grade die Erfahrung gemacht, dass ein Anruf beim Kundendienst doch manchmal schneller und unkomplizierter geht als es über die Chat-Funktion zu versuchen.

Kurzer Abriss von dem, was passiert ist:
Habe am 28.01. ein Abo für ein Virenschutzprogramm verlängert, den Bestellvorgang abgeschlossen aber bisher keine Rechnung erhalten und somit das Geld nicht überweisen können.

Im Chat:
Eine Mailadresse vom Unternehmen habe ich nicht gefunden, statt dessen die Möglichkeit, das Problem im Kunden-Chat zu besprechen. Das habe ich eben versucht, das Problem geschildert und der Kundenberater sagte mir, er überprüft jetzt die Überweisung. - Welche Überweisung? Genau darum geht es ja, dass ich die noch nicht gemacht habe, weil ich schlichtweg keine Kontodaten bzw. eine ordentliche Rechnung vom Unternehmen bekam. - Der Kundenberater meinte nur was von "Schicken sie uns den Kontoauszug" - Hä? Der hats anscheindend immer noch nicht kapiert. Ich also das Ganze zum xten Mal erklärt.... Letztlich wollte er mir die Bankverbindung so schicken im Chat. - Ich aber wollte eine ordentliche Rechnung. - "Geben sie die BT Nummer an" war seine Antwort. - Ich fragte nochmal nach einer RECHNUNG. - "Ich gebe ihnen jetzt 30 Tage kostenlos Schutz" sagte er darauf. - Ich brach den Chat nach 12 Minuten ab.

Am Telefon:
Hallo, meine Name ist.... ich habe folgendes Problem.... - Die Dame am Telefon fragt nach der Bestellnummer, checkt, schickt mir soeben eine Mail mit den Kontodaten, verlängert in diesem Zug mein Abo um 14 Tage kostenlos, weil die Überweisung einige Tage dauern kann. - Gespräch dauert keine 2 Minuten, Lösung gefunden. warum nicht gleich so?

Sonntag, 22. Januar 2012

Er fehlt mir.

Felix – mein kleiner Kater, er fehlt mir. Seit Donnerstag ist er weg, tot. Eine Krankheit nahm ihn mir. Und mir geht es seitdem nicht gut, ich weine jeden Tag, auch jetzt gerade in diesem Moment als ich diese Zeilen schreibe. Manch einer wird sicher schmunzeln – er war ja „nur“ ein Haustier. Für mich aber war es MEIN Katzenkind, MEIN Felix, MEIN Mitbewohner. Nur langsam schaffe ich es, alles wegzuräumen, das Katzenklo, die Futternäpfe, die Transportbox. Alles ist so komisch wenn ich heim komme, so anders, so leer. Dort, wo sonst Felix stand und mich begrüßte, wenn ich abends heim kam, steht heute keiner. Keiner, der mich anbettelt, weil der Futternapf leer ist, keiner der auf Leckerlies hofft, keiner, der mir um die Beine streicht, keiner der mich den Alltag vergessen lässt und sich einfach frech auf die Tastatur vom Laptop setzt wenn ich mal wieder viel zu lange daran sitze.
Vielleicht wird man so wenn man alleine lebt, dass das Haustier dann so wichtig wird. Aber so soll es ja auch sein, dass man sich gut um das Tierchen kümmert, es lieb hat. Und eben auch darum trauert, wenn es nicht mehr ist. So wie ich es grade tue. Du fehlst mir kleiner Felix.

Sonntag, 1. Januar 2012

Happy new year

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein gesundes neues Jahr!

Samstag, 24. Dezember 2011

Das dreizehnte Dorf von Romain Sardou

Als ich das erste Mal zufällig auf den Klappentext des Buches gestoßen bin, fand ich sofort, dass ich dieses Buch haben muss. Es klang sehr spannend, wenngleich ich sonst eher weniger für historische Romane zu haben bin. Aber Rätselhaftes, dass im Mittelalter in einem vergessenen Dorf passiert – nun das sprach mich doch gleich an, machte neugierig. Also kam das Buch auf die Liste derer, die ich haben musste.

Das-dreizehnte-Dorf

Irgendwann fand ich es dann auch ziemlich günstig in einem Onlineshop und nun, nachdem ich es gelesen habe, kann ich sagen: ich habe mir irgendwie doch mehr erhofft von dem als temporeicher Thriller angepriesenen Buch. Irgendwie zog es mich nicht so richtig in den Bann wie gehofft. Ich habe zweifellos schon Bücher gelesen, die mich weniger fesselten und es ist ein Roman, den ich für mich persönlich mit *ok* bewerten würde. Was genau mich hier aber dennoch nicht so fesselte, kann ich gar nicht genau sagen. Aber manchmal ist es ja so, dass man liest und dabei so fasziniert von der Geschichte ist, dass man Raum und Zeit vergisst. Das war hier nicht der Fall – vielleicht liegt es ja daran, dass ich eben zu selten historische Romane lese und eher ein Freund von Zeitgenössischem bin. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich ein wenig verwirrt war ob der vielen Namen der Protagonisten. Da das Buch im Südosten Frankreichs spielt, sind natürlich auch die Hauptpersonen Franzosen mit sicherlich für das Mittelalter typischen französischen Namen. Aber Chuquet, Corentin Tau und all die anderen sind nun nicht die üblichen Namen, die ich mir leicht merke. Und habe ich dann mal zwei, drei Tage keine Zeit zum Lesen gehabt, habe ich mich sicherlich auch dadurch bedingt nur wieder schwer ins Buch reingefunden.
Alles in allem ist es kein schlechtes Buch, auch wenns mich persönlich nicht vom Hocker gerissen hat. Wie gesagt, die Geschichte an sich ist spannend, schafft man es auch mal ne Stunde am Stück zu lesen, ist man dann ja auch gut in der Geschichte drin. Und für jemand, der eh gern historische Romane liest, wird er sich mit dem Roman sicherlich schnell anfreunden. Ich habe aber für mich erkannt, dass ich doch lieber zu aktuellen Geschichten tendiere. :-)

Daten:
Titel: Das dreizehnte Dorf
Autor: Romain Sardou
ISBN: 978-3453470170
Preis: 8,95 €

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